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Historie

Chronik des Gesamtvereins


Die Idee zur Wiedergründung des am 1.3.1925 erstmals ins Leben gerufenen Turnvereins hatten die beiden Jugendlichen H. Wallstab und W. Jakob im Januar 1946. Ihre Eltern konnten sie für diese Idee begeistern, so daß Adam Jakob zu einer Gründungsversammlung aufrief.


Am 2.3.1946 trafen sich im Gasthaus “Krone” 20 junge Sportler und erklärten ihren Beitritt. Da man an diesem Abend aber noch keine Vorstandschaft finden konnte, wurde nach intensiver Mitgliederwerbung am 4.5.1946 im Gasthaus “Linde” die 2. Gründungsversammlung abgehalten. Jetzt endlich gelang es, einen Vorstand zu bilden, der sich aus Adam Kohl als 1. Vorsitzenden sowie Walter Keppenhahn (2.Vorstand), Willi Jakob (Schriftführer) und Karl Herbold (Kassenwart) zusammensetzte. Unterstützt wurden diese von Karl Seckel / Jakob Linnebach 1. (Geräte- und Sportwarte), Ludwig Jakob (Jugendwart), Rudi Knauf (Turnen), Adam Jakob / Karl Germann (Unterhaltung) und Werner Dorner / Walter Reichert (Vereinsdiener).


Genannt wurde der Verein “Turn- und Sportverein Mückenloch”. Erst 1953 wurde der historische Name in “Ball-Sport-Club” geändert.


Die Mitgliederwerbung war so erfolgreich, daß der Verein bei der ersten Generalversammlung am 16.11.1946 bereits 130 Mitglieder zählte.


Man war sogar in der Lage, eine viel beachtete Damen-Handballmannschaft ins Leben zu rufen, die damals noch auf dem Großfeld agierte und ca. 3 Jahre bestand. Nach deren Auflösung ging der Mitgliederbestand rapide auf 52 Mitglieder (1.1.1949) zurück.


Vor der Währungsreform und teilweise auch nach 1948 hat die Gemeinde im Zusammenwirken mit dem Verein und unter aufopferungsvollem Einsatz der Mitglieder im Gewann Bannholz einen Sportplatz anlegen lassen, der aufgrund seines felsigen Untergrundes bald als “Blutacker” berühmt-berüchtigt und nach Regenfällen recht schnell überflutet war und ein geordnetes Spiel behinderte. Umkleide- und Duschkabinen oder gar ein Aufenthaltsraum gab es nicht.


Daher kam schon bald die Forderung des Vereins an die Gemeinde, doch in Ortsnähe geeignetes Gelände für die Herrichtung eines Sportplatzes zur Verfügung zu stellen. Für die Platzerrichtung wollte der Verein selbst sorgen. Es zeichneten sich letztlich zwei Varianten ab. Entweder sollte man das Gelände unterhalb des Schulhauses (Hofwiesen) nutzen oder sich auf dem Kirchberg niederlassen. Nachdem die zweite Lösung billiger und schneller zu verwirklichen war, begann man 1965 mit dem Sportplatzbau, wobei mit Hilfe der amerikanischen Einheiten zunächst ein Teil der Kuppe des Kirchbergs abgetragen werden mußte.


Mit schweren Bulldozern der U.S.-Armee wurden ca. 20.000 cbm Erde und Fels bewegt und das Gesamtgelände einplaniert. Für die Drainage und Einrichtung des Sportplatzes sorgten dann die Vereinsmitglieder.


Unter großem Einsatz des damaligen gesamten Vorstandes, besonders 1.Vorsitzender Reinhold Allespach und 2.Vorsitzender Helmut Frost, ging man daran, für die Besucher und Sportler ein geeignetes Domizil zu erstellen. Mit über 3.000 kostenlosen Arbeitsstunden sorgten die Sportler und Helfer dafür, daß auf 240 qm Nutzfläche das BSC-Sportheim entstand, das auch heute noch den Mittelpunkt des Vereinsgeschehens bildet. Stolz konnte man feststellen, daß nur für Heizung und Schreiner- und Rolladenarbeiten Fremdfirmen benötigt wurden. Die Planung und Bauleitung wurde von Architekt Briem aus Mauer kostenlos durchgeführt. Die finanziellen Mittel erhielt man von der Gemeinde, dem Kreis und aus Sportfördermitteln des Landes.


Am 12.6.1970 war es dann schließlich soweit. Mit einem Festbankett unter der Schirmherrschaft von Landrat Steinbrenner konnte die offizielle Einweihung des Sportgeländes und Clubhauses gebührend gefeiert werden. Das Eröffnungsspiel bestritten die Gemeindeverwaltungen aus Mückenloch mit Bürgermeister Jakob und dem damaligen Bürgermeister Gerhard Weiser im Tor, das Mückenloch mit 3:1 für sich entschied.


Ergänzt wurde die Sportstätte in 1976/77 durch eine Flutlichtanlage, die wiederum mit hohen Eigenleistungen der BSC-Mitglieder erstellt und über Veranstaltungen (Kerwe) finanziert wurde.


In den letzten Jahren hat sich die Mitgliederzahl sowie die Anzahl der spielenden Mannschaften stark erhöht, so daß der Rasenplatz zunehmend beansprucht wurde. Ein Trainingsplatz zur Entlastung war dringend notwendig und wurde unter Vorstand Udo Knauf aus Eigenmitteln realisiert.


Am 31.12.1994 wurde die “magische 500” beim Mitgliederbestand erreicht. Zwischenzeitlich gehören über 600 Mitglieder dem Verein an.